Schlagmann Poroton - Pfarrhaus Gern

Pfarrhaus Gern

Dieses Objekt mit dem Baujahr 1638 stammt aus der Barockzeit. Auf einem Stich von Michael Wenig aus dem Jahr 1702 ist der Pfarrhof komplett abgebildet: ein frühbarocker sogenannter Profanbau mit massivem Mauerwerk aus Vollziegeln, der in der Form unverändert erhalten blieb. Das Haus ist teilweise unterkellert und besitzt einen gemauerten Gewölbekeller mit Vorraum. Der schöne, alte Dachstuhl ist heute eine Seltenheit: eine Mischkonstruktion aus Sparren- und Pfettendachstuhl, mit einem liegenden Stuhl als Walmdach ausgeführt und mit Biberschwanzziegel eingedeckt.

Für die Sanierung war eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung erforderlich. Bauherr Franz Brunner plante zusammen mit dem Landesamt für Denkmalschutz in München und der zuständigen Behörde im Landratsamt Rottal-Inn.

Bislang war das Haus in zwei Wohnungen unterteilt, die jedoch nur durch Türen getrennt waren. Über die künftige Nutzung (als Einfamilienhaus oder Wohnungen, Büro- oder Praxisräume) wurde noch nicht entschieden.

Der Fens­ternischenbereich wurde mit POROTON®-WDF® saniert und anschließend mit einer Wandheizung ausgestattet.
 
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